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In Europa börsennotierte ETFs verzeichneten Nettoneuzuflüsse in Höhe von 12 Mrd. USD, was die Vorsicht angesichts erhöhter geopolitischer Unsicherheit widerspiegelt.
Investoren reduzierten weiterhin ihr Kernengagement in US‑Aktien, während globale Aktien‑ETFs sowie europäische Aktien‑ETFs kontinuierliche Zuflüsse verzeichneten.
Höher dividendenorientierte Strategien sowie Verteidigungs‑ und Infrastrukturinvestments stachen besonders hervor, während im Anleihesegment das Cash‑Management die Nachfrage dominierte.
Globale Aktienengagements hielten ihre Spitzenposition in der Rangliste der Zuflüsse und machten fast 70 % der gesamten Zuflüsse in Aktien aus. Dabei standen weltweit anlegende Aktien-ETFs besonders hoch in der Gunst der Anleger. Dies deutet auf das anhaltende Bestreben der Anleger hin, ihre Portfolios breiter zu diversifizieren, Schwellenländer einzubeziehen und konzentrierte US-Engagements zu reduzieren. Dieser Trend wurde durch Nettoabflüsse von über 2 Mrd. USD aus US-Kernaktien-ETFs diesen Monat untermauert.
Im Gegensatz dazu bevorzugten Investoren, die ein Engagement in entwickelten Märkten außerhalb der USA suchten, weiterhin Europa. Europäische Kernaktien‑ETFs verzeichneten Nettozuflüsse von über 3 Mrd. US‑Dollar und waren damit die beliebteste regionale Allokation. Zugleich setzte sich die schrittweise Rotation hin zu entwickelten Märkten außerhalb der USA fort..
Abseits traditioneller marktkapitalisierungsgewichteter Engagements stießen Smart-Beta- und Themenstrategien weiterhin auf reges Interesse. Strategien mit Fokus auf höhere Dividendenrenditen zogen Zuflüsse von 1,7 Mrd. USD an und spiegelten damit die anhaltende Nachfrage nach Erträgen und defensiven Merkmalen wieder.
Innerhalb der thematischen Strategien stach erneut der Verteidigungssektor hervor, der Zuflüsse von 1,1 Mrd. US‑Dollar verzeichnete, während Infrastruktur 600 Mio. US‑Dollar anzog – vermutlich gestützt durch Sorgen um die Energiesicherheit und die Vorhersehbarkeit von Staatsausgaben. Diese Zuflüsse deuten darauf hin, dass sich Investoren auf eine anhaltende geopolitische Risikolage einstellen und nicht auf eine schnelle Lösung.
Die Zuflüsse in Anleihen fielen insgesamt verhalten aus, doch Cash‑Management‑ETFs vereinten weiterhin den Großteil der Nachfrage auf sich – im Einklang mit der erhöhten Unsicherheit und den attraktiven Renditen am kurzen Ende der Zinskurve. Bei den Kapitalflüssen zeigte sich eine klare Präferenz für auf Euro lautende Anlagen, die Zuflüsse von 3 Mrd. US‑Dollar verzeichneten, während US‑Dollar‑denominierte Strategien weiterhin lediglich etwas mehr als 1 Mrd. US‑Dollar anzogen.
An den Kreditmärkten verzeichneten europäische High-Yield- und Investment-Grade-Engagements Nettoabflüsse, die teilweise durch die anhaltende Nachfrage nach globalen Investment-Grade-Strategien ausgeglichen wurden, wobei Anleger offenbar Diversifikation und Qualität bevorzugen.
Trotz deutlicher Kursbewegungen bei den zugrunde liegenden Werten – mit fallenden Goldpreisen und steigenden Ölpreisen – blieben die Zuflüsse in Rohstoff‑ETFs vergleichsweise verhalten. Die Anlageklasse verzeichnete insgesamt einen geringen Nettozufluss, was darauf hindeutet, dass Anleger die Entwicklungen genau beobachten, sich aber noch nicht in großem Stil neu positionieren.
Dennoch bleiben Rohstoffe ein Bereich, den man im Auge behalten sollte – insbesondere, wenn energiegetriebene Inflationsrisiken infolge der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten deutlicher hervortreten.
Die Zuflüsse blieben positiv, da die Anleger eher vorsichtig als risikoscheu agierten und angesichts der Spannungen im Nahen Osten Diversifikation, europäische Aktien und defensive Engagements bevorzugten.
Die Rotation spiegelt die Besorgnis über Konzentrationsrisiken, hohe US-Bewertungen und eine Präferenz für breitere weltweit anlegende und europäische Aktien-ETFs wider.
Die Nachfrage ist am stärksten bei dividendenfokussierten ETFs, Themen wie Verteidigung und Infrastruktur sowie Cash-Management-ETFs, was eine defensive, aber selektive Haltung der Anleger unterstreicht.
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Die Nachfrage nach Non-Core-Engagements in Investment-Grade-Anleihen nimmt zu, da Anleger nach höheren Renditen suchen.
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