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Gold erreichte Ende Januar neue Rekordstände, bevor es einen beträchtlichen Teil dieser Gewinne wieder abgab. Die Bedingungen, die die Wertsteigerungen in den vergangenen Jahren begünstigt haben, bleiben bestehen. Allerdings sollten sich die Anleger auf eine höhere Volatilität einstellen.
Gold war schon immer ein langfristiger Wertspeicher und ein „Puffer“ gegen die negativen Auswirkungen von Volatilität an den Aktienmärkten, Unsicherheit und Inflation.
Physische börsengehandelte Goldprodukte sind eine einfache und kosteneffektive Möglichkeit für Anleger, die ein Engagement im Goldpreis anstreben.
Wesentliche Risiken
Der Wert von Anlagen und die Erträge hieraus unterliegen Schwankungen. Dies kann teilweise auf Wechselkursänderungen zurückzuführen sein. Es ist möglich, dass Anleger bei der Rückgabe ihrer Anteile nicht den vollen investierten Betrag zurückerhalten. Kann der Emittent die festgelegte Rendite nicht zahlen, wird der Erlös aus dem Verkauf des Edelmetalls verwendet, um die Anleger auszuzahlen Anleger haben keinen Anspruch auf andere Vermögenswerte des Emittenten. Eine Anlage in Instrumenten, die mit einem Engagement in Rohstoffen verbunden sind, wird generell als hochriskant angesehen, sodass ein höheres Risiko starker Wertschwankungen des Instruments besteht.
Seit Jahrtausenden wird Gold von Menschen auf der ganzen Welt geschätzt. Es wurde als Währung und Tauschmittel verwendet, steht für Reichtum und hat sich zudem als Anlageobjekt etabliert.
In diesem Artikel beantworten wir einige der häufigsten Fragen von Anlegern.
Warum haben Gold und Silber in den letzten Jahren eine so gute Wertentwicklung verzeichnet? Weshalb besteht bei den Preisen inzwischen eine höhere Volatilität? Bietet Gold auf diesem Niveau weiterhin eine gute Möglichkeit zur Diversifizierung?
Zudem einige immer wiederkehrende Fragen: Sind diese Anlagen für Anleger geeignet, die auf ökologische und soziale Aspekte achten? Welche Instrumente sind höheren Preisen für Edelmetalle ausgesetzt?
Gold erreichte ein Allzeithoch von über 5500 US-Dollar pro Unze Ende Januar 2026. Auch Silber durchbrach seinen Rekordstand von 120 US-Dollar pro Unze. Diese Preise legten mehrere Jahre lang relativ kontinuierlich zu, stiegen aber im Januar rapide an. Natürlich kann niemand zukünftige Entwicklungen mit Sicherheit vorhersagen. Wir können uns jedoch mit der jüngsten Aktivität befassen und erläutern, was unserer Meinung nach die Gründe für den phänomenalen Anstieg des Goldpreises sind.
Edelmetalle und Aktien von Bergbauunternehmen erlebten fast während des gesamten Januars 2026 einen starken Aufschwung, fielen gegen Ende des Monats aber wieder deutlich zurück . Trotz der erheblichen Rückgänge verzeichnen diese Metalle mit Stand vom 10. Februar 2026 noch immer positive Zuwächse für dieses Jahr.
Ein Blick auf den Markt für physische Goldprodukte der vergangenen fünf Jahre verdeutlicht, dass die Nachfrage der Anleger zu zwei bestimmten Zeiten am stärksten war: in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie und während des russischen Einmarschs in die Ukraine. In beiden Fällen waren die Unsicherheit und Volatilität besonders hoch.
Es ist wichtig zu beachten, dass Gold keinen echten „Schutz“ bietet, da es keine Garantien gibt. Wie bei anderen Anlagen auch kann der Goldpreis fallen und steigen. So ist es auch möglich, dass Anleger den investierten Betrag nicht zurückerhalten.
Bisher hat Gold jedoch oftmals einen „Puffer“ gegen Abwärtsrisiken geboten, die Unsicherheit und Schwankungen für ein Aktienportfolio mit sich bringen können. Zudem hat sich Gold bewährt bei plötzlichen Inflationsanstiegen und in Zeiten einer „Stagflation“ – also in Phasen, in denen hohe Inflation, hohe Arbeitslosigkeit und geringes Wachstum gleichzeitig auftreten.
In den vergangenen 50 Jahren war Gold eine der wenigen Anlageklassen, deren Wert sich tendenziell entsprechend der Inflationshöhe und -änderung entwickelt hat. Mit anderen Worten: Der Goldpreis ist in der Regel gestiegen, wenn die Inflation höher als üblich war und angestiegen ist.
Die Bewertung finanzieller Anlagen bedeutet in der Regel, dass eine Art von Einnahmeströmen prognostiziert wird und dass dann diese Cashflows diskontiert werden. Das ist für Gold und andere Edelmetalle nicht möglich, da diese üblicherweise gehalten werden (wofür Kosten entstehen) und keine Cashflows generieren.
Im Vergleich zu Anlagen wie Öl wirken Edelmetalle überbewertet gegenüber ihren historischen Kennzahlen. Aber gegenüber vielen anderen finanziellen Anlagen, wirken sie nicht überbewertet.
Da das Angebot an Gold und Silber relativ stabil ist, beeinflusst die Nachfrage nach diesen Metallen die Preise tendenziell. Zudem sind die Märkte für Gold, Silber und Platin nach wie vor sehr klein im Vergleich zum Aktienmarkt (siehe nachstehende Tabelle). Wenn Anleger also selbst nur einen kleinen Teil von konventionellen Anlagen in Edelmetalle umschichten, kann dies einen erheblichen Einfluss auf den Markt haben.
Wir erkennen einen beträchtlichen Spielraum für private Anleger, ihre Portfolios durch Instrumente für Edelmetalle zu diversifizieren.
Goldförderer und -verarbeiter treten für mehr Nachhaltigkeit, Rechenschaftspflicht und Transparenz ein. Die Anleger und Verbraucher sollen Klarheit und Vertrauen haben, dass das Gold, das sie kaufen, nach hohen Standards gefördert und verarbeitet wurde.
Bergbau ist ein energieintensiver Prozess, der häufig die lokale Ökologie beeinträchtigt . Er wird niemals vollständig umweltneutral sein. Allerdings können Verbesserungen dazu beitragen, seine negativen Auswirkungen zu verringern – auch durch Pläne zur Renaturierung nach Beendigung der Bergbautätigkeiten. Wenn sich Invesco bei leitenden Führungskräften von Bergbauunternehmen einbringt, die wir in Portfolios halten, haben solche Umweltthemen üblicherweise hohe Priorität für uns. Wir wollen besser verstehen, wie die Unternehmen die Lage beurteilen und wie sie vorgehen, um ihre Risiken und ihren CO2-Fußabdruck zu verkleinern.
Ethische Aspekte gehen jedoch natürlich über die Umwelt hinaus. Bergbauunternehmen können eine positive Wirkung erzielen, indem sie sich um sozioökonomische Themen kümmern. Da eine Mine oft über Jahrzehnte in Betrieb ist, tragen Bergbauunternehmen häufig zu lokalen Wohn- und Transportmöglichkeiten, Schulen und medizinischer Infrastruktur bei. In Schwellenländern kann das langfristigen Nutzen stiften.
Ein großer Teil des Wertes von Gold hängt mit seinen Anlageeigenschaften und seiner kulturellen Bedeutung in wichtigen Schmuckmärkten wie Indien und China zusammen. Durch seine physikalischen Eigenschaften ist das Edelmetall aber auch für eine Reihe von Anwendungen in der Spitzentechnologie wertvoll, unter anderem in der Medizin und der Luft- und Raumfahrtindustrie. Gold ist ein hervorragender elektrischer Leiter, aber noch wichtiger ist, dass es im Laufe der Zeit nicht anläuft oder korrodiert. Dadurch bleibt sein geringer Widerstand stabil – anders als zum Beispiel Kupfer und Silber.
Die Gesamtnachfrage aus diesem Sektor macht nur knapp 10 % der jährlichen Goldnachfrage aus. Daten des World Gold Council zufolge ist die verwendete Menge seit einem Jahrzehnt jedoch recht stabil.
Einige Anleger halten Gold aus den gleichen Gründen, aus denen sie in andere Anlagen investieren. Sie glauben, dass der Kurs steigt. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Anleger ihre Portfolios diversifizieren oder einen Puffer gegen Verluste einbauen möchten – etwa für den Fall eines Inflationsanstiegs, von Volatilität an den Aktienmärkten, wirtschaftlicher Unsicherheit oder geopolitischer Risiken. Zwar liefert Gold keine Garantie und sein Preis kann sogar ganz unerwartet sinken. Jedoch hat sich das Edelmetall historisch gesehen bei Einbrüchen der Aktienmärkte in der Regel gut gehalten.
Gold eignet sich sehr gut zur Diversifikation, da sich sein Preis ganz anders entwickelt als der der meisten anderen Anlagen in einem typischen Portfolio. Bisher hat sich der Goldpreis oftmals unabhängig von Aktien entwickelt, aber auch von Anleihen und einem breiten Korb an Rohstoffen, wenn auch in geringerem Maße. Aufgrund dieser Eigenschaft kann Gold als „Puffer“ für das übrige Portfolio fungieren, wenn die anderen Anlagen preislich fallen.
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Gold |
Bloomberg Commodity Index |
MSCI World |
S&P 500 |
Globale Anleihen |
US-Staatsanleihen |
|---|---|---|---|---|---|---|
Gold |
1,00 |
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|
|
|
Bloomberg Commodity Index |
0,33 |
1,00 |
|
|
|
|
MSCI World |
0,12 |
0,43 |
1,00 |
|
|
|
S&P 500 |
0,02 |
0,32 |
0,92 |
1,00 |
|
|
Globale Anleihen |
0,42 |
0,14 |
0,11 |
-0,03 |
1,00 |
|
US-Staatsanleihen |
0,12 |
-0,17 |
-0,26 |
-0,28 |
0,61 |
1,00 |
Quelle: Invesco, Bloomberg, mit Stand vom 30. Januar 2026. Korrelationen auf Basis wöchentlicher Erträge über die letzten 20 Jahre. Alle Referenzindizes in US-Dollar. Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.
Die unmittelbare Möglichkeit, sich in diesen Vermögenswerten zu engagieren, könnte ein ETP sein, das den Preis dieser Metalle abbildet.
Für Anleger, die sich über Aktien engagieren möchten, sind Bergbauunternehmen eine Möglichkeit, dies zu tun. Diese Unternehmen steigen und fallen tendenziell stärker als der zugrunde liegende Rohstoffpreis, was bedeutet, dass sie volatiler sein können. Ihr Vorteil liegt aber auch darin, dass sie Dividenden ausschütten.
Schließlich weisen einige regionale Aktienmärkte, wie der britische Aktienmarkt, ein höheres Gewicht an Bergbauunternehmen auf und neigen dazu, in gewisser Weise eine positive Beziehung zu den Edelmetallpreisen aufzuweisen.
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Erfahren Sie, welche Ziele mit einem systematischen aktiven Ansatz verfolgt werden können und wie sich ein Aktien-ETF, der diese Strategie anwendet, zwischen einem rein passiven und einem traditionell aktiven Management einfügt.
Wenn Sie zu den Millionen Menschen weltweit gehören, die sich für börsengehandelte Fonds (Exchange-Traded Funds, ETFs) interessieren, sollten Sie mit den verschiedenen Replikationsmethoden dieser Produkte vertraut sein.