15 Jahre Mit nachweislicher Erfolgsbilanz
Marktführende Expertise bei der Verwaltung Swap-basierter ETFs1.
Mehr als 83 Mrd. USD verwaltetes Vermögen
Darunter der größte Swap-basierte ETF der Welt.
60 Swap-basierte ETFs
Bietet eine Reihe regionaler Engagements.
Wie ETFs einen Index nachbilden können
ETFs können die Wertentwicklung eines Index durch die physische oder synthetische Replikation nachbilden Je nachdem, welcher Index verfolgt wird, kann die eine Methode Vorteile gegenüber der anderen haben.
Physische Replikation
Der ETF bildet den Index ab, indem er ein Portfolio von Wertpapieren kauft und hält, das sich eng an der Zusammensetzung des Index orientiert. Wenn der Index neu gewichtet wird, muss der ETF Wertpapiere kaufen oder verkaufen, damit er dem Index weiterhin ähnelt. Es gibt zwei Formen der physischen Replikation für ETFs:
- Vollständige Replikation – Der ETF bildet den Index durch Kauf der jeweiligen Indextitel in der entsprechenden Gewichtung eins zu eins nach.
- Sampling – Der ETF hält eine Auswahl („Sample“) der im Index enthaltenen Wertpapiere, von denen eine mit dem Index vergleichbare Performance erwartet wird.
Swap-basierte Replikation
Der ETF kauft und hält ebenfalls einen Korb von Wertpapieren, die aber nicht notwendigerweise im nachgebildeten Index enthalten sind. Der ETF zielt darauf ab, die Wertentwicklung des Index durch ein finanzielles Tauschgeschäft (Swap) mit einer Investmentbank (Kontrahent) nachzubilden.
Swap-basierte ETFs
Swap-basierte ETFs zielen auf eine sehr genaue Replikation ab, da der Swap-Kontrahent vertraglich verpflichtet ist, dem ETF die Indexrendite zu liefern. Das kann dazu beitragen, die Kosten niedrig und vorhersehbar zu halten. Sie profitieren auch von einer günstigen steuerlichen Behandlung in den USA und in UK, was möglicherweise einen Performancevorteil gegenüber physisch replizierenden ETFs bietet. Einige Anleger nutzen Swap-basierte ETFs, um bestimmte Märkte sehr präzise abzubilden.
Es gibt zwar keinen endgültig richtigen oder falschen Weg, einen Index zu replizieren, aber die Wahl hängt oft vom Index selbst ab. In einigen Fällen kann ein Swap-basierter ETF jedoch den effizientesten Zugang zu einem bestimmten Markt bieten.
Auch wenn sich die Wertpapiere von denen im Index unterscheiden, wird erwartet, dass sie eine Rendite generieren. Natürlich kann die Rendite an einem beliebigen Tag höher oder niedriger ausfallen als die des Index.
Synthetische ETFs schließen Tauschgeschäfte (Swaps) mit einer oder mehreren Banken ab, durch die sie die Wertentwicklung ihres Korbs von Wertpapieren gegen die Wertentwicklung des Index (zuzüglich oder abzüglich einer Gebühr) tauschen. Durch diese vertragliche Vereinbarung weisen Swap-basierte ETFs in der Regel eine höhere Replikationsqualität auf als physische ETFs.
Erfahren Sie mehr darüber, warum die Struktur bei der Wahl eines ETFs wichtig ist.
Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden. Die Hauptrisiken eines ETFs hängen mit dem zugrunde liegenden Markt zusammen, der abgebildet werden soll, unabhängig davon, ob der ETF den Index physisch oder synthetisch nachbildet. Die Beteiligung eines Kontrahenten birgt jedoch ein zusätzliches Risiko. Das Kontrahentenrisiko besteht darin, dass ein Kontrahent ausfallen kann. So gering dieses Risiko auch sein mag – bei Swap-basierten ETFs gehört es dazu. ETF-Anbieter wie wir haben jedoch längst Wege gefunden, dieses Risiko effektiv zu mindern.
So arbeiten wir mit mehreren Banken zusammen, um unsere Swap-basierten ETFs abzusichern, und stellen sicher, dass wir nur mit finanziell gesunden Kontrahenten Tauschgeschäfte abschließen, zum Beispiel grundsoliden Großbanken wie JP Morgan.
Invescos Swap-basiertes ETF-Angebot
Bitte beachten Sie die nachstehenden Produktinformationen in Verbindung mit den Anlagerisiken.
Für in Europa domizilierte Anleger ist es von Vorteil, Swap-basierte ETFs zu verwenden, um die Wertentwicklung bestimmter großer US-Aktienindizes wie zum Beispiel des S&P 500 Index nachzubilden.
Nach der aktuellen US-Steuergesetzgebung sind in Europa ansässige ETFs, die Swap-Kontrakte zur Nachbildung der Performance dieser Indizes verwenden, von der Quellensteuer auf Dividenden befreit, die diese von den im Index enthaltenen Unternehmen erhalten. Physische ETFs dagegen unterliegen einem Steuersatz von 15-30% auf die von den Unternehmen dieses Index ausgeschütteten Dividenden. Diese unterschiedliche steuerliche Behandlung führt dazu, dass ein Swap-basierter ETF, der bestimmte große US-Aktienindizes abbildet, einen strukturellen Vorteil gegenüber einem physischen Index auf den gleichen Index haben und so eine bessere Performance erzielen kann.
MSCI USA
MSCI World
S&P 500
S&P 500 Scored & Screened UCITS ETF Acc
S&P SmallCap 600
S&P 500 Equal Weight Swap
Nasdaq-100 Swap
Physische ETFs, die britische und europäische Aktienindizes nachbilden, müssen eine Stempelsteuer auf den Kauf von Wertpapieren aus bestimmten Ländern zahlen. Swap-basierte ETFs vermeiden diese Abgabe, indem sie keine Wertpapiere halten, die der Stempelsteuer unterliegen, und die Indexperformance stattdessen über Swaps nachbilden. Durch diesen strukturellen Vorteil zielen Swap-basierte ETFs auf die Abbildung der Indexrendite ohne Abzüge in Form von Stempelsteuern ab.
FTSE 100
FTSE 250
Euro STOXX 50
MSCI Europe
STOXX Europe 600
MSCI Europe ex-UK
Der chinesische A-Aktienmarkt ist ein weiteres Beispiel für einen Markt, an dem die synthetische Replikation vorteilhaft sein kann – und zwar nicht aufgrund steuerlicher Vorteile, sondern aufgrund der ungewöhnlichen Dynamik dieses Marktes selbst. Erfahren Sie mehr in „Warum die Struktur bei der Wahl eines ETFs wichtig ist“.
In einem volatilen Marktumfeld können Overnight-Zinssatz-Produkte eine überzeugende Lösung für den Kapitalerhalt bieten und möglicherweise als „sicherer Hafen“ vor geopolitischen Schocks und politischen Unsicherheiten dienen. Strategien, die an Referenzzinssätzen wie €STR, SOFR oder SONIA gekoppelt sind, können attraktive Renditen im Vergleich zu Bareinlagen liefern, und dies ohne das Durationsrisiko traditioneller festverzinslicher Wertpapiere. Ihre Liquidität und Flexibilität machen sie zudem ideal, um nicht allokierter Barbestände zu verwalten oder um sich flexibel an unsichere Bedingungen anzupassen.
Wir haben unser marktführendes Angebot an Swap-basierten ETFs durch die Einführung unserer ersten synthetischen Anleiheprodukte erweitert. Unsere Invesco Overnight Return Swap UCITS ETFs bieten Anlegern ein effizientes Engagement in wichtigen Overnight-Referenzzinssätzen in den Währungen USD, EUR und GBP.
Invesco USD Overnight Return Swap UCITS ETF
Invesco EUR Overnight Return Swap UCITS ETF
Invesco GBP Overnight Return Swap UCITS ETF
Bei einer Anlage in diese ETFs handelt es sich um den Erwerb von Anteilen an einem passiv verwalteten, indexnachbildenden Fonds und nicht um den Erwerb der Vermögenswerte, die von den ETFs gehalten werden. Anlagerisiken - weitere Informationen finden Sie hier. Die vollständigen Informationen zu den Risiken erhalten Sie in den Verkaufsunterlagen. Synthetisches ETF-Risiko, Einsatz von Derivaten zur Indexnachbildung
Warum Swap-basierte ETFs von Invesco?
FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Swap-basierten ETFs
Die Swap-basierten ETFs von Invesco nutzen eine Vereinbarung/einen Vertrag zwischen zwei Vertragspartnern zum Austausch von Cashflows. Die synthetischen ETFs von Invesco nutzen Total-Return-Swaps, bei denen der ETF die Gesamtrendite seines Wertpapierkorbs gegen die Gesamtrendite des jeweiligen Index tauscht.
Die Swap-Gebühr ist der Gesamtbetrag, den der Fonds an die Gegenpartei für die Replikation der Indexrendite zahlt.
Ein ETF und sein Swap-Kontrahent sind verpflichtet, die Swap-Vereinbarung zurückzusetzen („reset“) – d.h. Zahlungen zu tauschen, um ihre wechselseitigen Verpflichtungen zu eliminieren –, wenn die offenen Forderungen an einen Vertragspartner einen bestimmten Grenzwert überschreiten.
Eine Bank, die einen Swap-Kontrakt mit dem ETF eingeht.
Die Möglichkeit, dass die Bank (Swap-Kontrahent) nicht in der Lage ist, ihrer Verpflichtung nachzukommen, dem ETF die Indexrendite zu zahlen.
Wir akzeptieren nur hochwertige Wertpapiere im Korb
Wir entscheiden, welche Wertpapiere in den Wertpapierkorb des Fonds aufgenommen werden und welche unserer Ansicht nach ungeeignet sind. Einsicht in die Wertpapierkörbe der einzelnen Fonds erhalten Sie auf den entsprechenden Produktseiten auf unserer Website.
Die Swaps werden von uns häufig zurückgesetzt
Unser ETF und sein Swap-Kontrahent sind verpflichtet, die Swap-Vereinbarung zurückzusetzen („reset“) – d.h. Zahlungen zu tauschen, um ihre wechselseitigen Verpflichtungen zu eliminieren –, wenn die offenen Forderungen an einen Vertragspartner einen bestimmten Grenzwert überschreiten. Wir bemühen uns um strenge Schwellenwerte, ab denen der Swap zurückgesetzt werden muss, um den Betrag, den ein Swap-Kontrahent dem ETF schulden kann, weiter zu begrenzen.
Die Swap-Kontrahenten werden von uns regelmäßig geprüft und überwacht
Bei der Auswahl der Swap-Kontrahenten wenden wir strenge finanzielle Beurteilungskriterien an, und alle ausgewählten Kontrahenten werden von uns regelmäßig geprüft, um sicherzustellen, dass sie finanziell solide und in der Lage sind, ihre Verpflichtungen zu erfüllen.
Wir verwenden mehrere Kontrahenten
Ein ETF-Anbieter kann mit einem oder mehreren Swap-Kontrahenten zusammenarbeiten. Wir arbeiten mit mehreren Vertragspartnern zusammen, um das Risiko einer zu hohen Abhängigkeit von einer Bank zu diversifizieren und die potenziellen finanziellen Auswirkungen eines Ausfalls eines dieser Vertragspartner zu verringern.
Der Wertpapierkorb macht den größten Teil des Fondswerts aus
Unser Swap-basierter ETF hält einen Korb von Aktien, der den größten Teil des Fondswerts ausmacht. Der Fonds ist nur dann gegenüber dem Swap-Kontrahenten exponiert, wenn sich der abgebildete Index besser entwickelt als der vom Fonds gehaltene Wertpapierkorb.
Die Wertpapierleihe ist ein etabliertes und streng reguliertes Verfahren für die kurzfristige Übertragung (Verleihung) von Wertpapieren.
Dabei handelt es sich um Anlageprodukte, die darauf abzielen, Renditen auf Basis von Overnight-Zinssätzen zu erzielen – sie werden in der Regel für das kurzfristige Cash-Management und den Kapitalerhalt eingesetzt, insbesondere in volatilen Märkten.
Dies sind offizielle Overnight-Referenzzinssätze, die in Europa, den USA und Großbritannien verwendet werden. Sie spiegeln die Kosten für sehr kurzfristige Kredite zwischen Banken und anderen Finanzinstituten wider und gelten als zuverlässige Indikatoren für die Politik der Zentralbanken und die Marktliquidität:
€STR (Euro Short-Term Rate) – Wird von der Europäischen Zentralbank festgelegt und gibt den durchschnittlichen Zinssatz an, zu dem sich Banken gegenseitig Tagesgeld in Euro leihen.
SOFR (Secured Overnight Financing Rate) – Basiert auf tatsächlichen Transaktionen auf dem US-Repo-Markt und wird häufig als Referenzzinssatz für US-Dollar-basierte Produkte verwendet.
SONIA (Sterling Overnight Index Average) – Wird von der Bank of England veröffentlicht und spiegelt die Overnight-Zinssätze in britischen Pfund wider.